Ahimsa Seide ist kein Kompromiss – sie ist eine bewusste Entscheidung.
Für Qualität, für Ethik und für einen respektvollen Umgang mit dem Leben.

Ahimsa Seide

Tierleidfreie Seide im Einklang mit dem Leben

Ahimsa Seide, auch bekannt als Peace Silk, steht für eine besonders achtsame und tierfreundliche Art der Seidengewinnung.
Im Mittelpunkt dieser Methode steht der respektvolle Umgang mit jedem Lebewesen.

Im Gegensatz zur konventionellen Seidenproduktion dürfen bei Ahimsa Seide die Seidenraupen ihren natürlichen Lebenszyklus vollenden. Sie schlüpfen aus ihren Kokons, entwickeln sich zu Faltern und leben weiter.
Die Kokons werden nicht gekocht, die Raupen nicht getötet.
Stattdessen entsteht Seide in einem Prozess, der Geduld, Rücksicht und Verantwortung erfordert.

Wie Ahimsa Seide gewonnen wird

Bei herkömmlicher Seidenherstellung werden die Kokons erhitzt, während sich die Puppe noch im Inneren befindet, um das Seidengarn ununterbrochen abhaspeln zu können. Dieser Prozess beendet das Leben der Raupe.

Ahimsa Seide folgt einem anderen Weg:

  • Die Maulbeerfalter dürfen vollständig aus ihren Kokons schlüpfen
  • Erst danach werden die leeren Kokons zu Seidengarn verarbeitet
  • Die Falter leben weiter und können sich natürlich fortpflanzen

Diese Methode ist deutlich zeitintensiver, aufwendiger und mit höherem Materialverlust verbunden. Doch sie ist die einzige Form der Seidengewinnung, die ohne das Töten von Lebewesen auskommt – und damit eine bewusste Wahl für Menschen, die Wert auf Ethik, Achtsamkeit und Verantwortung legen.

Frau trägt Silk Bun in den Haaren, dunkelgrüner Hintergrund
ohne Chemie ohne Monokultur

Ein Großteil unserer Ahimsa Seide stammt von einem langjährigen Partner, der die Maulbeerseidenraupen in naturnaher Mischkultur auf Feldern und an Bäumen hält.

  • Die Maulbeerbäume werden ohne Pestizide, Fungizide oder Gentechnik kultiviert
  • Zum Schutz der Raupen werden große Netze gespannt, ähnlich einem Moskitonetz
  • Nach der Verpuppung werden die Kokons behutsam eingesammelt

Je nach gewünschter Stoffqualität schlüpfen die Falter entweder vollständig natürlich oder durch ein besonders vorsichtiges Öffnen der Kokons zum optimalen Zeitpunkt – ein wichtiger Schritt, um feine Garne zu erhalten, ohne dem Tier zu schaden.

Nach dem Schlüpfen werden die meisten Falter in die freie Natur entlassen. Sie sind flugfähig, widerstandsfähig und leisten einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität.
Ein Teil verbleibt in geschützten, naturnahen Lebensräumen, um den natürlichen Kreislauf und die Fortpflanzung nachhaltig zu sichern.

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